Brutale Wahrheit
via Twitter @derrader
...aber natürlich hat man's schnell vergessen und glaubt lieber dem Gesumse von Guido & Gangsters, deshalb ist es ganz erfrischend mal in ner Tageszeitung einen nicht schöngefärbten Kommentar zu lesen. So geschehen am 25.9.09 im Südkurier in der Rubrik "So sehe ich es!" verfasst von Jochen Keller, einem Schweizer Schriftsteller:
Making music is not (usually) a job of work. It is a creative act. You don’t have the RIGHT to make money from your music. You only have the opportunity.
Great video about a soda store business owner and his obsession - this tells us a lot about business and real entrepreneurship.
Das Internet hat für Millionen Menschen das Leben besser gemacht. Aber das Internet hat auch seine dunklen Seiten, und auch diese werden stärker hervortreten, wenn das Netz zum wichtigsten Austauschmedium für Handel, Kommunikation und Kultur wird.
Alles in allem wirkt der Ansatz von Google auf mich wie eine Firma von Physikern oder anderen Experimental-Forschern mit akademischem Background, die beschlossen haben, einmal 'so richtig' in die Wirtschaft zu gehen und ihre Methoden dort hin zu portieren. Man baut Modelle, identifiziert Abhängigkeiten und eliminiert sie konsequent und man hat keine Angst, dabei auch richtig groß zu denken und Neuland zu betreten.
Who said that musicians have to be millionaires? Who made this a rule? We don’t need that much money. We just don’t. We only need enough to make music and to eat and to go on tour.
Das ist mir schon ein paar mal durch den Kopf gegangen. Musiker sind ja letztlich auch nur Menschen wie du und ich. Nur gehen sie eben nicht jeden Tag 8 Stunden ins Büro um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Warum sollten Musiker zwingend Millionäre sein? Weil sie es bisher waren?
In der Ausgabe 24/09 hat die Redaktion der c't eine Umfrage ausgewertet, bei der 850 Teilnehmer über ihre Erfahrungen mit dem Support verschiedener Software-Hersteller berichtet haben. Dabei ist insbesondere auffällig, das Lexware besonders unzufriedene Kunden zu haben scheint.


Das Hamburger Versandhaus Otto erwirbt die Rechte an der Marke 'Quelle'. Zudem übernimmt Otto vollständig das Russland-Geschäft des insolventen Konkurrenten. Der Kauf schließe auch die Eigenmarken wie 'Privileg' für den deutschen, den russischen und weitere mittel- und osteuropäische Märkte ein, teilte die Otto Group am Donnerstag in Hamburg mit. Damit darf Otto neben der begehrten Marke auch die Logos und die meisten Internet-Adressen des insolventen Fürther Versandhauses nutzen.
Cleverer Schachzug der Hamburger. Damit sichert sich Otto das Filetstück vom Quelle-Kuchen. Ich frage mich, ob Otto als neuer Markeninhaber auch die Gewährleistungsansprüche der Kunden für beispielsweise Privileg erfüllen muss?