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Here are posterous posts filed under wirtschaft...

alterfinne says...

via Twitter @derrader

Filed under: Wirtschaft

cubus says...

...aber natürlich hat man's schnell vergessen und glaubt lieber dem Gesumse von Guido & Gangsters, deshalb ist es ganz erfrischend mal in ner Tageszeitung einen nicht schöngefärbten Kommentar zu lesen. So geschehen am  25.9.09 im Südkurier in der Rubrik "So sehe ich es!" verfasst von Jochen Keller, einem Schweizer Schriftsteller:

  • Seit 2007 gibt es in Deutschland keine Vermögenssteuer mehr.
  • In den 80er Jahren lag der Spitzensteuersatz bei 56%, 1998 bei 53%, inzwischen bei 42% (ein Minus von 14%!).
  • Die Körperschaftssteuer (Gewinnsteuer für Unternehmen) wurde im Jahr 2001 von 40% auf 25% abgesenkt.
  • 2007 wurde die Körperschaftssteuer nochmals auf 15% (=> Steuerersparnis von 25% in 8 Jahren) gesenkt.
  • Unternehmen und Vermögenden wurden in den letzten Jahren 400 Mrd. Euro geschenkt (Quelle: Chefökonom der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi)
  • 2005 verdienten 22% der Beschäftigten weniger als zwei Drittel des mittleren Stundenlohns.
Keiner kann sagen, er habe es nicht gewusst: Wenn die Menschen kein Brot mehr haben, dann sollen sie halt Kuchen essen! Und wie ist es mit dem Märchen, Deutschland sei ein Hochsteuerland?

Filed under: Wirtschaft

Making music is not (usually) a job of work. It is a creative act. You don’t have the RIGHT to make money from your music. You only have the opportunity.

Filed under: wirtschaft

So genug gejubelt. Die Probleme Ostdeutschlands bzw. der ostdeutschen Wirtschaft sind ja bekannt. Der Spiegelfechter beleuchtet ein paar Aspekte, die dazu beigetragen haben.

Der Klick auf das Bild fuehrt zum Artikel. Stimmungen, Meinungen, Ergaenzungen?

Filed under: Wirtschaft

Great video about a soda store business owner and his obsession - this tells us a lot about business and real entrepreneurship.

Filed under: wirtschaft

Das Internet hat für Millionen Menschen das Leben besser gemacht. Aber das Internet hat auch seine dunklen Seiten, und auch diese werden stärker hervortreten, wenn das Netz zum wichtigsten Austauschmedium für Handel, Kommunikation und Kultur wird.

Filed under: wirtschaft

Alles in allem wirkt der Ansatz von Google auf mich wie eine Firma von Physikern oder anderen Experimental-Forschern mit akademischem Background, die beschlossen haben, einmal 'so richtig' in die Wirtschaft zu gehen und ihre Methoden dort hin zu portieren. Man baut Modelle, identifiziert Abhängigkeiten und eliminiert sie konsequent und man hat keine Angst, dabei auch richtig groß zu denken und Neuland zu betreten.

Filed under: wirtschaft

Who said that musicians have to be millionaires? Who made this a rule? We don’t need that much money. We just don’t. We only need enough to make music and to eat and to go on tour.

Das ist mir schon ein paar mal durch den Kopf gegangen. Musiker sind ja letztlich auch nur Menschen wie du und ich. Nur gehen sie eben nicht jeden Tag 8 Stunden ins Büro um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Warum sollten Musiker zwingend Millionäre sein? Weil sie es bisher waren?

Filed under: wirtschaft

In der Ausgabe 24/09 hat die Redaktion der c't eine Umfrage ausgewertet, bei der 850 Teilnehmer über ihre Erfahrungen mit dem Support verschiedener Software-Hersteller berichtet haben. Dabei ist insbesondere auffällig, das Lexware besonders unzufriedene Kunden zu haben scheint.

Betrachtet man die Auswertung der Umfrage genauer, wird offensichtlich das hier nicht zwischen Anwendungs- und betriebswirtschaftlicher Software unterschieden wurde. Meiner Meinung nach darf man diese beiden komplett verschiedenen Kategorien nicht in einen Topf werden. Kaufmännische Software unterliegt extremsten Anforderungen von gesetzgebender Seite und einer mindestens ebenso hohen Erwartungshaltung auf Seiten der Anwender. Der Druck in Form von teilweise kurzfristigen Gesetzesänderungen muss zwangsläufig zu mehr Fehlern führen. In einem reinen Verdrängungsmarkt kann es sich kein Hersteller von betriebswirtschaftlicher Standardsoftware leisten, den Anforderungen mit noch mehr Personal gerecht zu werden, da eine Umlage des Mehraufwandes auf den Endkunden kaum vermittelbar ist. 

Was ich damit sagen möchte ist, das mit zunehmender Komplexität von Berechnungs- und (elektronischen) Meldeverfahren auch die Unzufriedenheit über betriebswirtschaftliche Software auf allen Seiten steigt. Auf Seiten der Kunden weil, wie bereits dargestellt, die Produktqualität immer schlechter und der Service immer weniger hilfreich wird. Aus Sicht der Kunden betreibt der Softwarehersteller Flickschusterei. Auf Seiten der Softwarehersteller steigt die Unzufriedenheit über den Gesetzgeber, der den Anforderungen der Hersteller keine Beachtung schenkt. Mindestens ebenso unzufrieden sind die Softwarehersteller über ihre eigene Unfähigkeit ihrer Kundschaft zu vermitteln, das sie nur versuchen die Vorgaben von gesetzgebender Seite so gut wie möglich fristgerecht umzusetzen. Aus Sicht der Softwarehersteller betreibt der Gesetzgeber Politik am grünen Tisch und wälzt die Verantwortung für seine Gesetze auf die Softwarehersteller ab. Beim Gesetzgeber bzw. den ausführenden Ämtern steigt die Unzufriedenheit gegenüber den Softwareherstellern, weil diese es nicht schaffen ihre Produkte zeitnah den aktuellen Gesetzmäßigkeiten anzupassen. Aus Sicht des Gesetzgebers sind die Softwarehersteller vermutlich allesamt einfach nur unfähig.

Probleme mit denen sich Hersteller von "normaler" Anwendungssoftware nicht rumschlagen müssen und die dafür sprechen, das Lexware in dieser Umfrage nichts zu suchen hat.

Filed under: wirtschaft

Das Hamburger Versandhaus Otto erwirbt die Rechte an der Marke 'Quelle'. Zudem übernimmt Otto vollständig das Russland-Geschäft des insolventen Konkurrenten. Der Kauf schließe auch die Eigenmarken wie 'Privileg' für den deutschen, den russischen und weitere mittel- und osteuropäische Märkte ein, teilte die Otto Group am Donnerstag in Hamburg mit. Damit darf Otto neben der begehrten Marke auch die Logos und die meisten Internet-Adressen des insolventen Fürther Versandhauses nutzen.

Cleverer Schachzug der Hamburger. Damit sichert sich Otto das Filetstück vom Quelle-Kuchen. Ich frage mich, ob Otto als neuer Markeninhaber auch die Gewährleistungsansprüche der Kunden für beispielsweise Privileg erfüllen muss?

via isht.comdirect.de, Foto von bosch_hh (Flickr)

Filed under: wirtschaft