Wien South Station
The South Station, Viennas biggest railway station, will be torn down before the end of this year.
With it will go memories, and the esthetics of an era.To make way for the uniform big business of burgers and coffe shop chains.The South Station, Viennas biggest railway station, will be torn down before the end of this year.
With it will go memories, and the esthetics of an era.To make way for the uniform big business of burgers and coffe shop chains.Die INSM kann es nicht lassen. Neulich stolperte ich in Facebook über eine Anzeige, die mir irgendwie verdächtig schien. Das Videoportal www.deutschland2430.de erhebt den Anspruch: "Drei Journalisten auf der Suche nach der sozialen Marktwirtschaft". Klingt ja schon mal gut: Journalisten. Wow. Auch irgendwie so unabhängig. Nun gut, die Berufsbezeichnung "Journalist" ist nicht geschützt. Das ist eigentlich auch gut so, denn wer wollte schon einem verstaubten Kammersystem das letzte Wort darüber geben, wer sich als "Journalist" äußern darf.
Die Videos kommen flott gemacht daher. Und wer weiß bei Facebook schon, was die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" ist. Wer sie finanziert? Hört sich ja für das ungeübte Ohr auch erst mal nach der guten alten Zeit der Bundesrepublik an.
Auf der Seite muss man schon etwas genauer hinsehen, um Ross und Reiter zu erkennen:
Das ist wieder die typische, sattsam bekannte Arbeitsmethodik: Gib Dir einen Anschein, der nicht den Tatsachen entspricht und verschaffe Dir eine Autorität, die Du als billiges PR-Flittchen nicht bekommen könntest.

Dieses Motiv erschien in einer Spiegel-Anzeige. Es bedurfte schon einiger Sucharbeit, um den Urheber der Anzeige zu finden. Man war sich bei der INSM also durchaus nicht zu schade, sich die Autorität des Gottesmannes und den Anschein des Offiziellen zu nehmen. Die Frage ist nur: Weshalb hat bei der Arbeitsagentur diesem Treiben niemand erkennbar Einhalt geboten (wenn schon der Gottesmann offenbar ein paar Probleme damit hatte, Partikulärinteressen und seine religiöse Mission auseinanderzuhalten)?
Kommen wir aber zurück zum neuesten Meisterwek der INSM: Dieses Video ist sehenswert. Die versteckte Botschaft ist aus Sicht der INSM einfach: Wohlfahrt ist keine staatliche Aufgabe, die einen Rechtsanspruch der Bedürftigen begründet, sondern Vorbild sollte die charity nach US-amerikanischem Muster sein. Almosen statt Rechtssicherheit. Und vor allem: Weiter so, üb immer Treu und Redlichkeit und find dich ab.
Das allerdings hat die INSM nicht schlecht verpackt, mit allerlei pseudokritischen Fragen aufgepeppt kann für den ungeübten TV-Zuseher der Eindruck entstehen, es gehe hier statt um bezahlte Testimonial-VJs, die Promis vor den Karren der INSM spannen, tatsächlich um halbwegs unabhängigen Journalismus:
Setting: Ein Charity Golf Turnier von Prominenten.
Abschlag für einen guten Zweck. Charity Turnier bei Passau. Prominente Ex-Fussballer sammeln Geld für Bedürftige.Während die soziale Marktwirtschaft eher auf Sicherungssysteme und soziale Standards setzt, baut der amerikanische Kapitalismus sehr stark auf solche freiwilligen Wohltaten der Reichen. Für mich Anlass zu fragen, was halten eigentlich die Promis vom Zustand unserer Gesellschaft?
Wow, wie investigativ. Na, wenigstens wissen wir jetzt schon mal, wo die Reise hingeht. Aber hört sich ja erst mal nicht schlecht an.
Interview Ralf Ragnick.
F: Haben Sie das Gefühl, unseren Vorgängergenerationen ging es besser oder schlechter? (...)
A: Ja, ich denke, da sollte man nicht werten. Jede neue Generation hat ihre eigenen Dinge, die sie für gut und richtig hält und ich gehöre nicht zu denen, die sagen "früher war alles besser". Ich denke, das Gedächtnis, da neigt man dazu, alles in der Vergangenheit besser zu machen, als es wirklich war.
Wie gut, dass wir Hartz-IV haben.
Interview: Weltkenner Oliver Kahn.
Ich kann Ihnen sagen, ich war jetzt vier Wochen in Kina und hab' dort diesen Staat kennen gelernt, ich bin sehr viel in der Welt unterwegs. Und glauben Sie mir eins: Uns in Deutschland, wir haben eins der besten und eines der sozial verträglichsten Systeme auf der Welt.
Cool. Als Vergleichsmaßstab China, auf diese Idee muss man auch mal erst kommen. Wenn dereinst China ausfällt, ist man dann vielleicht in Bangla Desh unterwegs. Text, siehe oben. String China austauschen.
Höhepunkt: Interview mit dem Kaiser Beckenbauer:
Na, der Staat macht ohnehin schon sehr viel, aber er kann nicht alles machen. A bisserl was muss die Bevölkerung selber tun. Und ich glaube grad diejenigen, die sichs leisten können, und ich glaube da gehören wir alle mit dazu, die haben die Möglichkeit für diejenigen, die sichs halt nicht leisten können, wo der Staat einfach überfordert ist, dass man durch solche Veranstaltungen (...) für die etwas tut.
Insgesamt kann man Beckenbauer ehrenhafte Absichten nicht absprechen, denn er äußert sich in demselben Interview sehr dezidiert zu den Banken. Es stellt sich nur die Frage, ob ihm die Mechanik der Charities klar ist.
Interview Stefan Reuter:
Ja ich denke, dass von der Jugend sehr viel gefordert wird. In welchem Bereich? Ja wenn man halt sieht auch so das Schulsystem ein bisschen verändert worden mit G8 und so. Wenn ich seh, die haben Nachmittag gar nicht mehr soviel Zeit auch nimmer soviel Freizeit nicht mehr soviel Zeit zum Spielen. Da fängt der Leistungsdruck relativ früh an. Aber man muss die Situation so annehmen. Und insgesamt hat jede Generation die eine oder andere Schwierigkeit zu überstehen gehabt. Das ist so wie im Fußball man erinnert sich oft auch an die schönen guten Momente. Vielleicht glorifiziert man auch deswegen was was etliche Jahre zurückliegt. Das ist so wie wenn ein Spieler sich gar nicht mehr daran erinnern kann, dass er früher auch das eine oder andere Spiel verloren hat.
Na dann - weiter so, INSM, weiter so, schwarz-gelb.
A Call for Action
First things first: I would like to ask you, who have the chance to take their protest to the streets of Pittsburgh, to try a new form of protest. I think, here in Germany a new tool for protest has developed that could change the course of history of protests. The non-violent, political flashmob.What happenedLast week, at two different occasions, the Chancellor of Germany, Mrs. Merkel, delivered a speech in the run up for the national general elections at a rally of her conservative party, CDU. At both venues, she was met with a completely innovative approach to protest by a spontaneous flashmob.A crowd had spontaneously agreed to form a flashmob, first in Wuppertal, then in Hamburg, that spread out well amongst the audience. Their strategy: Whenever Merkel had concluded a sentence they would extati cally cheer "Yeeeeeeah!". The ritual repeated a few dozen times at each of the venues, and eventually Mrs. Merkel felt obliged to welcome her "friends from the Internet" - which assuered coverage on German national prime time news TV.Postscriptum: here in Germany, people have started to use the #uasy hashtag on twitter.
Wie man ein solches Auto bauen kann, ist rätselhaft.
In drei einfachen Schritten, in 66 Sekunden
Immer, wenn die Ju 52 hier in Düsseldorf unterwegs ist, komme ich mir irgendwie wie in diesem Video vor :-/
The sights and the sounds, and how to get around in Stockholm.
Let bloggi take you on a trip.