Der Central Business District erlebt nicht nur Unmengen von Besuchern, die die China-Ausstellung sehen wollen. Er erlebt manchmal auch ein Verkehrschaos.
Gestern waren es die zahlreichen Feuerwehrzüge, die zwei Hochhäuser retten wollten. Als sie kamen, war der Qualm schon vorrüber, und Feuer war gar nicht zu sehen. Dafür brannte in manchen Autofahrer der Hintern. Selbst Fußgänger konnten sich nicht frei bewegen. Heute traf es denselben Block, doch auf der südwestlichen Seite. Mitten auf die Kreuzung im Hauptknotenpunkt Washingtons von Connecticut Avenue und K Street stellte ein Demonstrant seinen bemalten Lieferwagen, verlangte Geld und stieg auf das Dach. In alle Himmelsrichtungen wurde ein Block gesperrt. Dem diffizilen Einfahnstraßensystem Washingtons, das normalerweise nur Vorteile bietet, konnten Fahrer, Busse, Polizei und sonstige Hilfskräfte nicht entgegen. Manche blieben stundenlang stecken. Fußgängern wurde der Weg in die vier Straßenzüge ebenfalls verwehrt. Glücklicherweise fand der Vorfall ein für die direkt Beteiligten harmloses Ende.Wer sich in Washington nicht auskennt, sollte am Wochende die vielen Rennen und Läufe berücksichtigen, die den Verkehr durcheinanderbringen. Für den 21. November kündigt die Polizei einen Benefizlauf an:
Walkathon Route: Participants will gather on the National Mall and proceed eastbound to 7th Street, NW, then southbound on 7th Street, NW, to Independence Avenue, SW, westbound on Independence Avenue to Raoul Wallenberg Drive, SW, southbound on Raoul Wallenberg Drive, SW, to Ohio Drive, SW, around the Tidal Basin back to Independence Avenue, SW, eastbound on Independence Avenue, SW, across 14th Street and end at the intersection of 14th Street and Madison Drive, NW. Die Route ist typisch. Mall, Tidal Basin und drumrum. Am besten schaut man am Samstagmorgen in die Washington Post. Sie verzeichnet auch die Straßensperren.