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Statt dessen, ihr gelebter Slogan: “Wir machen es selbst”.
Und hier beginnen sich die Geister der Öffentlichkeit zu scheiden. Denn Menschen, welche noch nie ein Werkzeug der digitalen sozialen Medien, ob facebook, twitter oä genutzt haben, muß deren Organisations- und Kommunikationsstil völlig unverständlich sein.
Hier gibt es weder Redaktionsschluß, noch können “die anderen” von der Kommunikation ausgeschlossen werden. “Zurückreden” , sowie eigene Ideen und Initiativen einbringen, völlige Transparenz einfordern, und sich in Sekundenschnelle über das Wesentliche informieren, das ist jetzt plötzlich Prinzip. Jeder, der dabei sein will, ist sofort mittendrin. Weil es keine zentral steuernde Mitte gibt.
Das kann man nicht erklären, da muß man dabeisein, um dieses gewaltige Potential zu erahnen.

 

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Gestern auf der Informations- und Diskussionsveranstaltung zu den Plänen des neuen Spracheninstitutes wurde viel geredet. 

Aber ein Satz unseres Prorektors Jürgen Petzoldt ist uns allen im Gedächtnis hängen geblieben: 
"Es gibt an dieser Universität keine Anwesenheitspflicht." 
Es ist doch schon seltsam, wie viele Übungsleiter trotzdem ihre tollen Listen führen. Ab jetzt werden sich all diese Übungsleiter und Seminarleiter immer diesen einen Satz anhören müssen: "Es gibt an dieser Universität keine Anwesenheitspflicht." (Petzoldt, 25.11.2009, Audimax der TU Ilmenau)

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Die Kritik der Studenten teilt Peter Scharff, Rektor der Technischen Universität Ilmenau. Auch aus den Reihen seiner Professoren wird das enge "curriculare Korsett", der enge Studienplan, ohne Gestaltungsfreiräume beklagt. "Zügig studieren ist die eine Seite, aber wir wollen auch Kompetenzen fördern, die außerhalb des vorgegebenen Stoffs liegen", sagt Scharff. Ihm schwebt nicht der Fachidiot vor, sondern der universell gebildete Mensch, der Kreativität frei entwickeln kann und später umfassend qualifiziert seine Führungsrolle ausfüllt.

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Wir fordern…

1. Studieren statt Punkte jagen

* Masterplätze für alle Bachelor
* Realisierbarkeit der Regelstudienzeit gewährleisten
* Reduzierung und sinnvollte Verteilung der Leistungspunkte nach realisierbaren Maßstäben
* Reduzierung der Semesterwochenstunden

2. Kostenfreie Bildung statt soziale Selektion

* Keine Studiengebühren – weder offene noch versteckte
* Elternunabhängiges BAföG
* Ende der Konkurrenz und des Leistungsprinzips
* Alle Sprachkurse weiterhin kostenfrei anbieten
* Sozioökonomische Gleichheit und individuelle Freiheit

3. Selbstbestimmung statt Lernfabrik

* NC als selektives Mittel abschaffen
* Abkehr von der Verschulung – für freie Studiengestaltung
* Abschaffung der Anwesenheitspflicht
* Umsetzung alternativer Bildungsansätze
* Realisierung des lebenslangen Lernens: Abschaffung von Senioren- und Gasthörergebühren

4. Demokratie statt Bürokratie

* Hochschulrat abschaffen
* Akkreditierung überdenken und nachbessern
* Kompetenzbeschneidung der Hochschulleitung
* Förderung der Gremienarbeit
* Mehr Mitbestimmung im Bildungssystem
* Zugang zu BAföG erleichtern
* Allgemeinpolitisches Mandat

5. Forschung und Lehre statt Betteln

* vollständige Ausfinanzierung der TU Ilmenau
* gute Studienbedingungen statt Hochschulgebühren
* gerechte Hochschulfinanzierung
* Schluss mit Mittelverschwendung für Antragsbürokratie

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Hintergrund dazu sind die neusten Entwicklungen rund um die Neukonzeption des Spracheninstituts.

Neben einigen positiven Ansätzen gibt es im neuen Sprachenkonzept Punkte, die für uns als Studierendenvertreter und - wie wir denken - für viele Studierende untragbar sind.

Dazu gehören:

  • - 80% Anwesenheitspflicht in Pflichtsprachkursen seit Beginn des WS 2009/10
  • - Umwandlung der Allgemeinsprachen in ein kostenpflichtiges Angebot (54 € pro Semester) ab dem SS 2010
  • - weitere Einschränkungen des bisherigen Sprachangebotes und damit geplante Eingriffe in die Studienordnungen

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160grad says...

My thesis then was the same thesis today: Germans love to be whiny, are risk-averse and love big institutions which half-heartedly manage their personal responsibilites. Germans simply don’t like to be individually creative so much. We like to talk about it, but at the end of the day entrepreneurship isn’t our kind of thing.

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160grad says...

Denn Kreativität braucht Spielräume. Aber es mangelt an Hochschulen an einem inspirierenden Studium Fundamentale, an Themen und Übungen, in denen man herausfindet, wer man ist und was man will. Studierende werden stattdessen mit Wissenshäppchen voll gestopft und abgespeist.

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160grad says...

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160grad says...

Das Bundesministerium hat mit dem Akt der Zensur nicht nur das Grundgesetz missachtet, es hat auch dem Museum geschadet. Ein Museum, dem ein Ministerium die Sicht auf die Dinge vorschreibt, kann man nicht ernst nehmen.

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160grad says...


Der Bildungsstreik an deutschen Universitäten greift weiter um sich, in immer mehr Städten werden Hörsäle besetzt. Nur im Internet tut sich überraschend wenig. Verstehen die “Digital Natives” das Social Web nicht

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