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Here are posterous posts filed under stadtentwicklung...

Markus Merz says...

Weitere Zahlen der Senatsantwort belegen noch einmal deutlich, wovon in den Diskussionen um die Recht-auf-Stadt-Initiativen immer schon die Rede war: dass in den letzten zehn Jahren der Bestand an Sozialwohnungen um gut 30 Prozent zurückgegangen ist; dass die Verwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen rasch voranschreitet und dass städtisches Eigentum der Stadt vorzugsweise an Privateigentümer und private Investoren verkauft wird.

Aufschlussreich sind auch die Einkommenstatistiken in den Vierteln. So hat sich in St. Georg der Gesamtbetrag der steuerpflichtigen Einkünfte zwischen 1995 und 2004 um etwa ein Fünftel erhöht. Dass sich die Anzahl derer, die in St. Georg Sozialleistungen beziehen, zwischen 1999 und 2008 dabei um gut drei Fünftel erhöht hat, ist laut Bischoff Ausdruck der sozialen Spaltung.

via taz.de

Die Linke hat eine große Anfrage zum Thema Stadtentwicklung gestellt. Die Antworten sind, z.B. für St. Georg, nicht gerade beruhigend was die soziale Spaltung innerhalb des Stadtteils angeht.

Die bereits lange geforderte soziale Erhaltungsverordnung hätte vor zwanzig Jahren noch etwas bewirken können. Heute dürfte es zu spät sein.

Filed under: Stadtentwicklung

Markus Merz says...

02. Dezember 2009  „Hamburg hat den Bogen überspannt“, urteilt Julian Petrin. „Seit man hier das Konzept von der ,Wachsenden Stadt' verfolgt, wird jeder Zipfel Hamburg offensiv vermarktet, glattgebürstet und auf Globalisierungstauglichkeit reduziert.“ Petrin ist Stadtplaner an der Hamburger Universität und sieht eine fatale Entwicklung: „Egal, ob Neubau der Hafencity, die Überbauung des alten Brauereigeländes in St. Pauli oder die Perlenkette genannte Bebauung des Elbufers - stets geht es um hochpreisige Büros für internationale Firmen und Eigentumswohnungen für High Potentials.“

Gute Zusammenfassung der derzeitigen Lage in Hamburg und was die Bürger gegen den rein Rendite orientierten Stadtentwicklungsprozess unternehmen.

Der Schwerpunkt bei den Gegenmaßnahmen liegt in diesem Artikel bei der praktisch orientierten Initiative 'Nexthamburg' und beim eher generellen Trend 'Stadtplanung von unten'.

Filed under: Stadtentwicklung

spielplatz says...

Die Initative "Komm in die Gänge" setzt die regelmässige Diskussionsreihe zur Stadtentwicklung mit den Hamburger Bürgern fort.
Jeden zweiten Dienstag heißt es "Wie sieht die Stadt aus, in der wir leben wollen?"
Beim zweiten Teil der Diskussionsreihe wird über die Bedeutung historischer Gebäude für die Menschen einer Stadt diskutiert. Alle Hamburger sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen:

Dienstag 01.12.09, 19:30 Uhr im Gängeviertel, Valentinskamp 38
"Sehnsucht nach Altem - Die Stadt und die Erinnerung" mit:
- Prof. Dr. Hermann Hipp / Denkmalverein, Kunsthistoriker Uni Hamburg
- Jo Claussen-Seggelke / Stadtplaner SRL, Hamburg
- Moderation: Susanne Gerbsch / Freie Journalistin

Liveübertragung ab 20 Uhr auf FSK 93 MHz (Antenne) oder 101,4 MHz (Kabel)

Abriss- und Verwertungspolitik berauben der Stadt Zeugen ihrer Geschichte und den Menschen Orte der Erinnerung und Identität. Der
"Sehnsucht nach Altem" werden abgerissene Denkmäler, totsanierte Luxusobjekte oder disneyfizierter Touristenkitsch nicht gerecht.

Mit der Besetzung des Gängeviertels entstand über Nacht eine selbstorganisierte "Traumstadt", mitten in Hamburg. Diese steht der Stadt des Ausschlusses und der Verdrängung, der Stadt des Höchstbieterverfahrens und der Stadt der Tiefgaragen, der Stadt des Marketings und der Stadt der Eventkultur entgegen. Das wirft die Frage auf, wie denn die Stadt eigentlich aussieht, in der wir leben wollen.
Die Frage wurde zwar endlich auf die politische Tagesordnung gesetzt, aber entsprechend der Forderung nach "Recht auf Stadt" soll die Diskussion darüber vor allem von den StadtbewohnerInnen selber getragen werden.

Nächster Termin:

Dienstag 15.12.09, 19:30 Uhr im Gängeviertel, Valentinskamp 38
"Räume für Kultur" mit:
- Amelie Deuflhard / Kampnagel, Hamburg
und weiteren

www.gaengeviertel.info

Filed under: Stadtentwicklung

bnhh says...

http://feedproxy.google.com/~r/buergernetzhamburg/~3/JAzYWzH1r8c/

Über ein Vierteljahrhundert ist es her, dass Klaus von Dohnanyi, der
damalige SPD Bürgermeister, das neue städtische Leitbild mit dem Schlagwort
“Unternehmen Hamburg” vorstellte. Ein…

Filed under: Stadtentwicklung

160grad says...

Filed under: Stadtentwicklung

160grad says...

Filed under: Stadtentwicklung

160grad says...

Filed under: Stadtentwicklung

160grad says...

A plan to make 4,000 electric cars available for Parisians to pick up and drop off at rental stands still has some kinks to be worked out.

Eine wirklich tolle Idee. Kann mal wer unsere Bürgermeister anstoßen?

Filed under: Stadtentwicklung

160grad says...

Ich mag Grasdächer. Besonders solche, wo man sich wie in einem Park fühlt.

Filed under: Stadtentwicklung

via panoramio.com - Ein bekanntes Hotel in der Innenstadt in den 1950's

In einem Artikel im Telegraph ist zu lesen, dass in den USA jetzt Städte im "rust-belt" wie Detroit, Flint etc. zum Teil rückgebaut werden sollen und die die Reste quasi um kleine Kerne konzentriert werden sollen. Schrumpfen von außen nach innen also, weil ungezügelte Suburbanisierung bekanntermaßen dazu geführt hat dass durch Bevölkerungsschrumpfung und Leerstand manche Quartiere an eine "ausgeschlagene Zahnreihe" erinnern. Flint in Michigan, dass mehr als die Hälfte der Einwohner verloren hat und als eine der Geburtststätten der Automobilindustrie gilt, soll als Pilotprojekt dienen.

 

via panoramio.com - Das Hotel was seit den 70ern leersteht heute

Besonders interessant ist, dass es für Detroit anscheinend Pläne gibt die Stadt zu zerteilen, um kleinere Zentren herum zu konzentrieren, den Rest zurückzubauen und diese Zentren quasi um die "neue" verdichtete Kernstadt herum zu planen.

Filed under: Stadtentwicklung