Lieber Herr Schächter,

(via)
um es wie Oliver Kahn zu sagen: Wenn Sie Eier in der Hose hätten, würden Sie zurücktreten.
Mit freundlichen Grüßen
Chris

(via)
um es wie Oliver Kahn zu sagen: Wenn Sie Eier in der Hose hätten, würden Sie zurücktreten.
Mit freundlichen Grüßen
Chris
Der Betriebsrat formuliert es ironisch: „Die Bahn setzt auf den Klimawandel.“ Dahinter steckt aber die Furcht, dass es in diesem Winter erneut zu einem Chaos im Betrieb kommt. Wie im Januar, als der Verkehr wegen eingefrorener Sicherheitseinrichtungen fast komplett zusammengebrochen war. Jetzt geht es um Weichen, die nach Angaben des Betriebsrats nicht ausreichend für den Winter vorbereitet worden sind und deshalb bei Frost, der nur bei einem Klimawandel garantiert ausbleibt, einfrieren könnten.
Das Berliner S-Bahn-Chaos und die Fortsetzung. Wir erleben hier genau das, was uns blüht, wenn die Bahn privatisiert wird - in anderen Ländern war es nicht anders. Lustig ist das Privatisierungsleben, faria, faria ho...
Unfassbar!
Für die Sanierung der Pleitebank HRE fließen zweistellige Milliardensummen aus Steuergeldern. Aber die Regierung hält die Namen der Kreditgeber geheim, die auf Staatskosten freigekauft wurden. Die Bürger müssen zahlen, aber für wen, das sollen sie nicht wissen. Wir dokumentieren die Liste der Geretteten – die bisher keinen Cent zur Rettung beitragen müssen.
Siehe Kommentar vorherigen Link zur HSH Nordbank...
Montag, der 10. November 2008: In der Vorstandsetage der HSH Nordbank beraten die Topmanager über ein delikates Thema. Die US-Bank Goldman Sachs hat die HSH-Spitze kontaktiert. Die Amerikaner fordern 45 Millionen Dollar. Goldman Sachs hatte sich bei der HSH gegen Kreditausfälle der Pleitebank Lehman Brothers versichert, eigentlich ein Routinedeal. Nach dem Lehman-Crash hätte die Landesbank zahlen müssen. Doch Goldman Sachs verpasste nach Recherchen von NDR Info eine weltweit geltende Frist, um den Anspruch geltend zu machen. Nicht um wenige Tage, sondern um drei Wochen. Das Votum der HSH-eigenen Juristen ist deshalb eindeutig, der Tenor lautet: Die HSH ist nicht verpflichtet, das Geld zu überweisen. Der Vertrag ist ungültig, weil Goldman Sachs die Frist nicht eingehalten hat. Die Ansprüche von Goldman Sachs sind somit erloschen. Doch der Vorstand der Bank entscheidet anders, darunter offenbar auch der jetzige HSH-Chef Dirk Jens Nonnenmacher in seiner Funktion als Finanzvorstand.
Und die Folgen all dieser Verstrickungen dann nach der Wahl. Zitat des Freihern gestern Abend: Wir müssen Liebgewonnenes überdenken...
Der FDP droht ein neuer Finanzskandal. Erstaunlich, oder? Man sollte meinen die Partei sei nach dem Möllemann-Debakel vor dubiosen Finanzierungen gefeit. Weit gefehlt. Aktuell geht es um eine Videowerbekampagne der Herren Fricke & Solms im Internet. Diese verstößt nach Ansicht des renommierten Parteirechtlers Martin Morlok gegen das Parteienfinanzierungsgesetz. Denn die FDP finanziert die Werbespots für Fricke & Solms nach eigenen Angaben aus der Kasse der Bundestagsfraktion.
Weiterlesen bei den Ruhrbaronen
Wie war das noch, die FDP ist die Partei der kleinen Leute. Hat zumindest kürzlich Guido Westerwelle behauptet. Eher gibt es eine Gangbang-Party im Vatikan...
Dieser Vertrag, der nach langwierigen Verhandlungen erst nach einem Treffen zwischen Wowereit und dem damaligen Bahnchef Hartmut Mehdorn 2004 zustande gekommen war, ist heftig umstritten und wird bis heute als Geheimpapier behandelt. Er liegt dem Tagesspiegel aber vor. Das Recht zur ordentlichen Kündigung ist in Paragraf 22 ausgeschlossen worden. Eine Auflösungsmöglichkeit wegen unzureichender Leistungen ist nicht erwähnt.
Es ist schlicht und ergreifend ein Skandal. Klaus Wowereit gilt neben Andrea Nahles als Nachfolger Franz Münteferings. Da muss man sich also keine Sorgen machen, dass diese Partei wieder auf die Beine kommt. Man sollte diese Herrschaften auf einer einsamen Insel aussetzen...