Von Wasserburg am Inn nach Bad Endorf. 20 Kilometer, ca 20 Minuten. Dieser Herausforderung mussten sich die beiden Navigationsgeräte iPhone (mit dem Programm CoPilot D-A-CH) und Navi-DVD Toyota Avensis gefallen lassen. Ergebnis: Die App in Apples Kult-Handy kann mithalten – und glänzt sogar durch aktuelleres Wissen.
Die Programmierung geht in beiden Navis einfach. Kaum tippt man die ersten Zeichen ins Navi, werfen beide mit Vorschlägen um sich.
Ohne GPS-Verstärker und ohne Anschluss an die Autoboxen machte es sich das iPhone in der Quetschhandyhalterung bequem. Das eingebaute Navidisplay (welches doppelt so groß wie der Telefonbildschirm ist), winkelt sich leicht geneigt ins Blickfeld des Fahrers. Gleich nach Wasserburg kommen zwei Kreisverkehre. Überraschung: Die Toyota-Lösung kennt diese noch nicht und schickt uns einfach nach links. Nicht weiter schlimm, schließlich haben wir alle mal ne Fahrschule besucht und dort gelernt: nach rechts einordnen – genauso geht's auch wieder raus. Die freundliche Stimme im iPhone wusste da schon besser Bescheid: Dritte Ausfahrt im Kreisverkehr. Gut.
Was am iPhone besser gelöst ist: Die Tasten sind auch während der Fahrt bedienbar, beim Toyota-Navi sperren sich diese aus Sicherheitsgründen. Auch gab es beim fest eingebauten Navi keine Einstellmöglichkeit für Verkehrswarnungen, wie beim CoPilot. Der erinnert uns mit einem dezenten Blinken bei Geschwindigkeitsüberschreitungen an mögliche Strafzettel.
Fazit: Das iPhone kann jederzeit mit dem Original-Navi mitstinken. Das Programm kostet 33,90 Euro. Besser oder schlechter gibt es in so einem Vergleich einfach nicht. Beide Geräte funktionieren und bringen den Fahrer von Ziel a nach b.