Am 2. Dezember 2009 hat das Bundeskabinett die Errichtung einer Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) gebilligt. Die Ministerpräsidentenkonferenz der Länder hatte ihr bereits auf ihrer Jahrestagung im Oktober 2009 zugestimmt.
Noch sind viele Zeugnisse unserer Kultur ebenso wie zahlreiche wissenschaftliche Informationen nur zu einem kleinen Teil für ein breites Publikum zugänglich. Dies soll sich grundlegend ändern: Kulturelles Erbe und wissenschaftliche Informationen sollen in Deutschland und Europa digital erfasst und über das Internet für jedermann erreichbar werden.
Auf deutscher Seite wird deshalb die Deutsche Digitale Bibliothek eingerichtet. Mit der DDB sollen die Datenbanken von über 30.000 Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland vernetzt und durch spezielle Suchwerkzeuge erschlossen werden.
Die DDB wird in die Europäische Digitale Bibliothek "Europeana" integriert. Sie ist ein Verbund der nationalen digitalen Bibliotheken, zu denen auch die DDB gehört. Ihre Einrichtung hat der Rat der Europäischen Union auf Vorschlag der EU-Kommission bereits 2006 beschlossen. Das Zugangsportal zur Europeana wurde am 20. November 2008 vom Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso frei geschaltet.
Die Digitalisierung von Archivgut ist begrüßenswert. Nicht nur werden hierdurch von Zerfall bedrohte aber begehrte Archivalien geschont, sie ermöglicht auch den Zugriff auf digitalisierte Dokumente von jedem Computerstandpunkt in der Welt. Dies macht es vor allem auch Studenten und Forschern einfacher in kürzerer Zeit für ihre Arbeiten relevante Quellen zu sichten und zu verwenden. Einen Hacken hat die Sache allerdings: Zum einen kann eine digitalisierte Quelle niemals Ersatz für eine Originalquelle wie eine mittelalterliche Urkunde sein, zum anderen ist die Gefahr groß, dass in der digitalen Welt Dokumente schneller mit einem unbedachten Mausklick oder ein Virus vernichtet werden, als es in der realen Welt möglich wäre. Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs zeigt aber auch, dass die Digitalisierung Dokumente retten kann - auch wenn es nur eine Kopie ist. Die Weiterverwendung des Archivguts wäre hier aber trotz Restaurationsarbeiten nicht gefährdet, was ein großer Fortschritt im Vergleich zur Zeit undigitalisierter Archivgüter.
Ah, nach gefühlten 300 Jahren habe ich es anscheinend endlich in den Newsletter des Kulturladen St. Georg geschafft. Die Veranstaltungsplakate müssen nicht mehr abfotografiert werden. Das Leben wird schön :) Mal sehen, ob das Glück anhält... -------- Original-Nachricht -------- Betreff: Nikolaus Party und mehr im Kulturladen St. Georg Datum: Thu, 26 Nov 2009 19:34:23 +0100 Von: Kulturladen St. Georg e.V. Liebe Freunde des Kulturladens,
Sie sind zu unserer Nikolaus Party am Samstag, den 05. Dezember herzlich eingeladen.
Wir möchten Sie auch an die Krimi-Lesung an diesem Sonntag erinnern.
Anbei finden Sie die beiden Flyer zu den Veranstaltungen. Mit freundlichem Gruß, Kulturladen St. Georg e.V. Alexanderstr. 16 20099 Hamburg Tel: 040 - 280 54 862 Fax: 040 - 280 54 863 View Larger Map
Videos sind angesagt im Internet: Per DSL kommen die neuesten Kinofilme in Minutenschnelle ins Haus, per UMTS und Datenflat kann man sie sich auf dem Mobiltelefon anschauen, YouTube erlaubt das Einbauen in die eigene Website und mit zusätzlichen Programmen kann man sie auf die eigene Festplatte speichern. Nur: was darf man und womit verstößt man gegen das Urheberecht?
Göttingen - Durch Zuwanderung und Migration hat sich in Deutschland eine multikulturelle Gesellschaft entwickelt. Die Kommunikation zwischen Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturen ist jedoch nicht immer einfach. Gerade im Krankenhaus, wo es um existenzielle Fragen geht - manchmal um Leben und Tod - treten diese Barrieren deutlich zu Tage.
Wenn ein Patient aus einer anderen Kultur deutsch spricht, heißt das noch nicht, dass damit das Gelingen der Kommunikation garantiert ist. Sehr oft wird unterschätzt, wie wichtig religiöse und kulturelle Prägungen sind.Beispiele aus der Praxis zeigen, dass auch Patienten, die sich sprachlich verständigen können, dennoch...Interkulturelle Kommunikation im Krankenhaus bei Pressehof komplett lesen
Die National Geographic Society an der siebzehnten Straße umspannt ein Sepia-Banner.
Tonsoldatenschlangen gesellen sich seit einigen Tagen die Schlangen der Besucher hinzu. Sie kommen mit Bussen aus dem ganzen Land, mit der U-Bahn aus der Region - und sonstwie. Morgens wollen die Ersten die ersten sein. So denken anscheinend viele. Sie warten daher ziemlich lang. Die Spätaufsteher sind besser dran. Gegen elf Uhr sind die Schlangen kurz.
Handys sind mittlerweile unser ständiger Begleiter und für weit mehr Dinge zu gebrauchen als nur zum Telefonieren. Hier sind 10 Dinge, die durch Handys überflüssig wurden, bzw. bald überflüssig sein werden:
Telefonzellen: Die ersten Telefonzellen wurden in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts in Betrieb genommen. Die letzte technologische Änderung gab es 1982, als die Telefonwertkarte erfunden wurde. Doch je mehr Handys im Umlauf sind, desto weniger Telefonzellen gibt es. Armbanduhren: Die meisten Menschen haben aufgehört Uhren zu tragen um damit die Zeit zu wissen und benutzen dazu einfach ihr Mobiltelefon. Sollte dennoch jemand eine Uhr tragen, dann ist es meist nur noch ein Mode-Accessoire oder ein Prestige-Objekt. Ihre Funktion zur Zeitanzeige wurde jedoch schon lange vom Handy übernommen. Wecker: Die Zeiten in denen ein Wecker neben jedem Bett stand sind wohl endgültig gezählt. Das Handy hat eindeutig die Weckfunktion übernommen. Mit dem passenden Klingelton oder Lieblingslied kann man sich jetzt ganz individuell aus dem Schlaf reissen lassen.
MP3-Player: Lange Zeit hatten Handys nur sehr wenig Speicher, doch dank Micro SD Karten und Co. ist dieses Problem nun behoben und man kann mühelos mehrere Gigabyte MP3s auf sein Handy laden. Viele neue Mobiltelefone besitzen sogar schon 3,5 mm Stecker, damit auch handelsübliche Kopfhörer direkt angeschlossen werden können. Weshalb also 2 Geräte mit sich rumschleppen, wenn das Handy bereits alle Funktionen besitzt. Festnetz-Telefonanschluss: Während der letzten 100 Jahre haben Festnetz-Telefone die Welt kleiner gemacht und es auch Familien in abgelegenen Gegenden ermöglicht Kontakt zur Aussenwelt aufzunehmen. Ebenso wie Telefonzellen sind sie jedoch sehr unflexibel und es gibt mittlerweile kaum noch einen Grund für Privatpersonen, weshalb man nicht darauf verzichten sollte und nur noch mit dem Handy telefoniert. Auch die Telefonvorwahlen sind nicht mehr zeitgemäß in einer globalen Welt, wo man sich heute hier und morgen da befinden kann. Digitale Kompaktkameras: Die ersten Handykameras lieferten eine grausame Qualität, doch die Tatsache dass man sie jederzeit verfügbar hatte machten sie dennoch populär. Mittlerweile können moderne Handykameras locker mit vielen Digicams mithalten und liefern hochauflösende Bilder die man auf Wunsch auch sofort am Handy als MMS versenden oder ins Internet hochladen kann. Sogar für die Fotoausarbeitung sind die Bilder mittlerweile gut geeignet. Netbooks: Netbooks sind weder Laptop noch Handy sondern so irgend in der Mitte. Eine Zwischenstufe für all jene, die nicht die paar Monate warten können, bis tatsächlich alle Funktionen in ein Handy passen die es momentan für Netbooks gibt. Doch nicht mehr lange, dann werden auch diese Riesen-Handys bzw. Mini-Laptops ausgestorben sein. Portable Spielekonsolen: Es liegt in der Natur des Menschen zu spielen. Deshalb waren Geräte wie der Gameboy, die PSP oder die Nintendo DS so populär. Moderne Handyspiele sind jedoch schon so ausgereift, dass sie locker mit vielen Spielen für mobile Spielekonsolen mithalten können. Vor Allem das iPhone ist bestens für Handyspiele der neuen Generation ausgelegt. Terminplaner: Die Kalender-Funktion im Handy hat mittlerweile den Terminplaner aus Papier abgelöst. Statt umständlich ein klobiges Büchlein mit sich herumzutragen kann man seine Termine nun bequem in sein Mobiltelefon eintragen und auf Wunsch sogar mit Outlook und Co. synchronisieren. Navigationsgeräte: Garmin, TomTom & Co. waren die Pioniere bei den Navigationsgeräten, doch die verwendeten Karten sind oft veraltet und neue Karten kosten gleich viel Geld. Mittlerweile gibt es Navigationssoftware für das Handy welches das aktuellste Kartenmaterial direkt online abruft und somit immer Up to Date ist. Das neue “Google Navi” ist sogar in der Lage Bilder aus dem Streetview-Modus herunterzuladen, sodass man direkt sieht wie z.B. die entsprechende Abzweigung aussieht.
Erstaunlich, was Handys in so kurzer Zeit schon verändert haben. Wir können gespannt sein, wie sich die Handy-Technologie in den nächsten Jahren noch entwickeln wird und welche Dinge noch überflüssig werden. Weitere Handy-Trends finden Sie hier auf unserem Trends-Blog. Haben Sie sonst noch Ideen was alles durch Handys überflüssig wurde oder wird? Dann schreiben Sie Ihre Meinung als Kommentar.
Zwei Simkarten in einem Handy Mit einer sogenannten Dual Sim Karte ist es möglich in einem gewöhnlichen Handy zwei Simkarten betreiben zu können. Am...
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Hallo. Das Internet ist das, was man sucht. Irgendwann finden einen die Sachen dann. Es gibt Sachen, die sind nicht so gut, und es gibt Sachen, die sind sehr gut. Das erfährt man dann auf Twitter.
Das Internet ist wie eine riesige, schillernde Metropole. Ein lärmender Kosmos aus Menschen und Produkten. Verseucht von Werbung und durchzogen von Krimineller Energie. Aber wenn man immer schön bei seinen Freunden bleibt und sich nicht allzu häufig in die finsteren Seitengassen verirrt, da wo die halbseidenen Verlockungen warten, dann kann es auch richtig kuschelig sein. Und egal wie alt man ist – es ist nie zu spät für einen kleinen Ausflug ...
wir pflegen hier im Netz ein Sprüchlein: "we're from teh internets". Das ist zweierlei: es ist englisch und es ist falsch. Die falsche Schreibweise soll irgendwas ausdrücken. Vermutlich, dass es sich um Amateure handelt, die es dominieren.
Videos veröffentlichen, Texte schreiben und verbreiten, Nachrichten produzieren, an der Öffentlichkeit teilnehmen. All das tun nicht mehr nur Journalisten und Privatfernsehanstalten, sondern jeder, der Lust dazu hat.
Das hört sich jetzt sicherlich wie ein riesiges Chaos an. Jeder schreibt, spricht und filmt in der Gegend herum, ein einziges Gewusel. Das ist so falsch nicht. Aber nur wenn man es von außen betrachtet. Von innen ist es nämlich ganz toll. Nämlich dann, wenn man sich aus dem riesigen Wust an Informationen nur jene herauspickt, die einen wirklich interessieren. Und das geht im Internet viel besser, als irgendwo anders.
als Tochter eines 28er Jahrgangs freue ich mich ganz besonders Dir meine Sicht des Internets zu geben.
Kennst du das: Nachts zum Sternenhimmel hinauf schauen und dich ganz klein fühlen? So kann das Internet auch erst einmal wirken. Riesig und so viel was du dort tun kannst. Aber dann ist es bald nicht mehr wie der Sternenhimmel. Der bleibt immer riesig, ewig und unerklärlich, das Internet aber nicht. Das Internet ist logisch, begrenzt und viel einfach als du denkst. Ein paar Knöpfe hier, ein paar Knöpfe da, ein paar sinnvolle Seiten gespeichert und schon wird die Welt klein und kommt zu dir in die Stube. Du kannst die Welt bereisen, du kannst Fragen ganz schnell beantworten lassen und du kannst hier deine Geschichte schreiben. Ich hoffe, du wirst das tun und ich habe bald eine Menge zu lesen.
Dieset Internet is wie Freunde treffen, nur alle uff einma in eena janz großen Halle, dafür aber mit ohne ankieken. Und dit Beste daran is, dass man ooch einfaa ma so sein kann, wie man wirklee is und nich sein muss, wie man soll. Außerdem is die Halle ooch gleichzeitee noch Post, Auskunft, Kino, Einkoofszentrum, Galerie, Kochbuch und Bibliothek. Und dit jibt imma die passende Musik im Hintergrund, die kann man sich selber auswünschen. Manchma macht dieset Internet janz doll glücklich, manchma aber ooch, dass man weinen muss. Und wenn man 'n schlauet Kerlchen is und weeß wo man kieken muss, dann jibtet ooch Vanilleeis. Mit Soße. Und dit kommt sojar inna halben Stunde nach Hause.
liebe frau marga, ich habe auch keine ahnung, was das internet ist. vor allem einmal das beste lexikon der welt, und adressbuch, und ding, wo man sich häuser und strassen ansehen kann, in denen man noch nie war.es ist aber auch ein cafe in das man gehen kann , ohne das haus zu verlassen,mit leuten reden, die man nie angesprochen hätte in der richtigen welt.apropos welt: das internet ist die bessere welt, denn alles was man nicht mag, kann man einfach ausblenden. und dann ist es dazu da, dass ich ihnen einfach alles liebe wünschen kann, ohne sie zu kennen. ihre sibylle Berg
um Internet mit herkömmlichen Vokabeln zu beschreiben: Es ist so, als würde man gleichzeitig in einer Kneipe sitzen, Zeitung lesen, Telefonieren, Kaffee trinken, in einer Bibliothek stehen, Bahnfahren, Briefe schreiben. Manchmal klappt das auch.
Das Internet ist einfach großartig. Unendlich viele Möglichkeiten, und alles passt auf einen kleinen Bildschirm. Unendliche Möglichkeiten, für alle.
Das ist gut, weil jeder seine Beiträge einstellen kann, es gibt quasi keine Torwächter mehr, die auf irgendeine Weise vorfiltern, man braucht keine Verlage, man braucht keine großen Mittel, und kann trotzdem gehört werden. Es bedeutet aber auch, dass Leute eine Stimme haben, von denen viele lieber nichts hören würden: Kriminelle versuchen, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, Nazis äußern ihre Meinung, es werden auch mal Bombenbauanleitungen veröffentlicht.
Das ist der Preis der Freiheit. Die "Internet-Bevölkerung" meint: Es ist es wert.
das internet ist ihre gemischte tüte. sie müssen erst ein wenig probieren, um zu wissen was ihnen schmeckt, aber dann, wenn sie's gefunden haben, dann ist es köstlich. (ab und an beißt man dann doch aus versehen auf was geschmackloses, aber die vorteile überwiegen)
Ohne das Internet säßen wir zwar nicht mehr auf den Bäumen. Unser Leben heute wäre nicht schlechter als unser Leben 1985, leichter ist es jedoch geworden. Es hilft einem, Dinge zu organisieren, Freunde zu finden und zu suchen und wieder zu finden. Es hilft einem, Horizonte zu erweitern. Es verknüpft Menschen überall auf dem Globus bei bestimmten Themen, Meinungen oder Interessen. Die Freiheit und Aufklärung hat mit dem Internet ihre letztendliche Stufe erreicht. Natürlich gibt es auch schlechte Seiten des Internets (was sich durchaus wörtlich verstehen lässt), doch solange man diese nicht gezielt sucht (und davon rät jeder ab), kann man sie auch nicht finden. Das bedeutet jedoch nicht, dass man nur auf ausgetretenen Wegen des Internets schlendern sollte, im Gegenteil. Man sollte experimentieren, sich anderen öffnen, kreativ und frei sein! Das Internet bietet zu all dem Möglichkeit und deshalb schätze ich es so sehr!
Das Internet ist eine Bereicherung. Ich kann ohne Fernseher leben, aber nicht ohne Internet. Hier stelle ich mir meine Informationen selber zusammen, lese die Texte, die mich interessieren, schaue die Filmchen, die ich gut finde, sehe mir Fotos an, die mich interessieren oder starte witzige Kunstprojekte, die womöglich jemand anderes nett findet.
Die echte Interaktion zwischen kommunikativen und kreativen Köpfen ist genau das, was das Internet so interessant macht.
Das Internet, liebe Marga, wird oft als nichts anderes als eine große, sehr dicke Zeitung bezeichnet. Man kann Nachrichten lesen, man kann Termine finden, man kann andere Menschen kennen lernen, wenn mal bei den Kontaktanzeigen schaut. Das Internet kann aber mehr. Das Internet kann Ihnen sagen, wo ihre Enkelin gerade ist. Ob es ihr gut geht. Es kann Ihnen helfen, Geschenke zu finden und zu kaufen. Es kann Ihnen dabei helfen Menschen zu finden, die Sie lange nicht mehr gesehen haben. Es kann dabei helfen, dass Freunde sie wiederfinden können, wenn sie auf der Suche nach Ihnen sind. Es kann Ihnen viele, schöne Dinge geben. Deswegen sollten sie dem Internet mal eine Chance geben.
Das Internet muss man sich so vorstellen: alle sind mit allen verbunden und zwar permanent. Als ob alle mit allen immer telefonieren würden.
Allerdings reden sie nicht, sondern sie schreiben. Da man ja nun nicht alles parallel lesen kann, werden die Texte (oder Bilder, Videos, Musik) abgelegt an bestimmten Orten. Sowas ähnliches wie Schwarze Bretter. Diese kann man sich vermittels dieser Computerdinger anschauen. Tut mir leid, aber ohne diese Kiste mit Bildschirm, Tastatur und Maus geht es nicht. Ohne Telefon kann man ja auch nicht telefonieren.
Von diesen Orten gibt es inzwischen Millionen und aber Millionen, einige sind riesig wie Hochhäuser, andere kleiner geraten. Das gute ist: Man kann ziemlich bequem suchen, wo was zu finden. Und das beste: man kann selbst ein Schwarzes Brett anlegen und seine Texte, sein Wissen, seine Gedanken dort ablegen. Auf vielen Orten kann man auch seine Meinung hinterlassen über das, was man dort vorfindet.
Kurzum: das Internet ist ein riesiges Sammelsurium geworden all dessen, was sich Menschen jemals ausgedacht haben oder grade ausdenken. Nicht alles gefällt einem dort in diesem Internet, klar, wie einem auch viele Menschen nicht gefallen. Nur normalerweise erfährt man ja gar nicht, was diese Stinkbolzen so im Kopf haben. Das ist nun anders. Aber keine Sorge: mit der Zeit lernt man auch, diesen Mist zu vermeiden. Denn leider kann man im INternet nichts löschen. Was drin ist, ist erstmal drin.
Trotzdem: Wer das Leben liebt und neugierig ist auf Menschen, der wird viel Spaß im Internet haben, weil man die ganze Welt anschauen kann. Und mit ihr in Kontakt treten kann. Wer hingegen die Welt eher hasst, ja, der wird auch im Internet keinen Spaß haben.
Das Internet, liebe Marga, ist irgendwie ein bisschen wie Fernsehen. Man sitzt vor einem Bildschirm und schaut, was es da so zu sehen gibt. Und zu sehen gibt es die ganze Welt und noch viel mehr. Oder eben weniger, ganz wie man eben will.
Manchmal ist das alles ein wenig verrückt, aber was es sicher nie ist: unpersönlich oder annoym. Im Internet menschelt es ganz enorm. Das kann auch anstrengen, aber auch ganz wunderbare Dinge mit sich bringen. Denn wenn man sich mit den Menschen, die man im Netz mag, dann irgendwann einmal doch in Echt trifft, stellt man meistens fest, dass man sich auch hier mindestens genauso nett findet.
Und manchmal, mit ganz, ganz viel Glück, findet man auch Liebe, aber das ist dann schon ein kleines Wunder.
Das Internet ist Hades und Eylsium. Praktischerweise direkt nebeneinander.
Hier gibt es viel Sodom und noch mehr Gomorrha und auch ein bisschen "Die spinnen, die Römer!"
Aber es gibt auch viele Herzen, die irgendwie am rechten Fleck sitzen, unzählige kluge, freundliche und gebildete Menschen, mit denen man sprechen kann, ohne mit ihnen zu sprechen. Virtuell. Aphysisch gewissermaßen. Die einen trotzdem bereichern, inspirieren, rühren, weiterbilden, zum Lachen oder auch zum Weinen bringen. Und in die man sich manchmal sogar verlieben kann.
Das Internet ist einfach alles. Die größte Bibliothek, die verrufenste Hafenspelunke, der schillerndste Nachtclub, die bunteste Blumenwiese, der schönste Luftballon, die dunkelste Ecke im Park und das lauteste Rockkonzert.
Ich wäre nur halb ohne das Internet. In jeder Hinsicht.
Das Internet, liebe Marga, ist eine sehr besondere Errungenschaft, ohne die viele Herzen kälter, viele Köpfe leerer und einige Geldbeutel voller wären. Es kann süchtig machen, dieses Internet, weil man immerzu nachschauen will, was wohl Neues passiert ist. Dadurch läuft man manchmal Gefahr, die noch wichtigeren Dinge zu vernachlässigen. Aber natürlich macht es auch viel Freude. Ich zum Beispiel habe in den letzten 10 Jahren alle meine Freunde und Bekannten im Internet kennengelernt. Ich habe die Liebe meines Lebens dort gefunden und auch wieder verloren.
Das Internet ist also wie das richtige Leben, nur viereckig.
Also. Das Internet ist wie ein Raum. Ein Raum ohne Wände, größer als Afrika, irgendwo zwischen Himmel und Hölle und so weit wie unser Universum, mindestens. Nicht alles und alle hier sind immer nett und die Gefahren bei der Reise durchs Internet nicht gering, dennoch kann man, wenn man auf sich aufpasst beim Lesen, Schauen, Staunen vieles von und über andere lernen. Am meisten über sich selbst. Den Mann, den ich liebe, habe ich hier getroffen. Ist das nicht schön?
Das Internet ist sicher all das, was die lieben Vorschreiber schon geschrieben haben. Und es ist verändernd, verwirrend und verbindend.
So hätte ich heute Morgen nie gedacht, dass ich jetzt einer 90jährigen Dame etwas über das Internet schreiben darf, was mich etwas verwirrt, uns aber ohne Zweifel verbindet.
Ich weiß nicht, wie das Internet die Menschheit verändern wird, aber was ich weiß:
Es wird. Und es wird nicht mehr weggehen, solange wir da sind.
Guten Tag, das Internet ist eine Infrastruktur vernetzter Computer, die die vielfältigsten Möglichkeiten der Kommunikation, des Austauschs und auch der Kontrolle ermöglicht. Diese Infrastruktur ist dezentral, was gut ist. Wie wir Menschen diese Technik nutzen ist so vielfältig, wie die Menschheit. Eines aber hat sich seit vielen Jahren der Internetnutzung für mich gefestigt: das Internet spiegelt das Menschliche. Gute Seiten, wie schlechte Seiten. Und es spiegelt einen selber. Wenn man sich streiten möchte, findet man ein streitbares Gegenüber. Ist man hilfsbereit und offen, kann es sein, dass man Gleichgesinnte findet. Das Internet ist eine sich selbstregulierende, chaotische Abbildung von Wissen und Menschlichkeit, Kommerz, Idealismus, Dummheit, Liebe, Hass, und und und.
Verwirrend in der Vielfältigkeit, gleichzeitig für mich zum wichtigsten Medium geworden.
Ich wünsche sehr viel Spass und erhellende Momente bei der Erkundung dieses neuen Terrains!
einem Menschen mit Ihrer Lebenserfahrung etwas erklären zu wollen ist in meinen Augen anmaßend. Daher würde ich einfach sagen: Sie sind 90 Jahre durch die Welt gekommen, ohne zu wissen, was das Internet ist - da werden Sie es die nächsten 20 Jahre auch noch aushalten. Falls Sie zu den quengeligen älteren Herrschaften gehören, die unbedingt eine Antwort haben wollen, nun gut, auch da möchte ich mich dann nicht querstellen. Letztendlich ist das Internet genau das, was Sie in den jeweiligen Jahrzehnten an zeitung, Radio und Fernsehen gestört hat. Es ist auf der einen Seite die Möglichkeit, auch mal dazwischenreden zu können - und auf der anderen Seite allerdings auch die tatsache, dass jeder andauernd dazwischen redet. Ich hoffe, Sie haben so viele interessante Geschichten zu erzählen, dass die jungen Menschen Ihnen gebannt an den Lippen hängen.
… würde ich das nächste Mal versuchen, mehr Fehler zu machen. Ich wäre verrückter… Ich würde mehr Risiken eingehen. Ich würde mehr Berge besteigen, in mehr Flüssen schwimmen und mehr Sonnenuntergänge betrachten… Ich würde mehr wirkliche Schwierigkeiten haben und weniger eingebildete. Wissen Sie, ich bin eine der Personen, die vorausschauend leben und gesund und vernünftig, Stunde um Stunde, Tag für Tag. Oh, ich hatte meine Momente und, wenn ich mein Leben noch einmal zu leben hätte, hätte ich mehr von ihnen. Tatsächlich würde ich versuchen, nichts anderes zu haben. Einfach Momente, einen nach dem anderen, anstatt jeden Tag so viele Jahre im Voraus zu leben. Ich war eine von den Leuten, die nirgendwo hingehen ohne Thermometer, Thermosflasche, Gurgelwasser, Regenmantel und Fallschirm. Wenn ich mein Leben noch einmal zu leben hätte, würde ich herumkommen und Dinge tun und leichter reisen, als ich es getan habe.
Wenn ich mein Leben noch einmal zu leben hätte, würde ich im Frühling beginnen, barfuß zu gehen und bis in den Herbst so bleiben… Ich würde keine solchen guten Noten bekommen, außer durch Zufall. Ich würde mehr Karussell fahren. Ich würde mehr Gänseblümchen pflücken.“
Diese Worte werden Nadine Stair aus Kentucky zugeschrieben. Sie soll sie – je nach Quelle – im Alter von 85 oder 87 in einer Art Lebensrückblick gesprochen haben. Vom Internet hat sie nichts gesagt. Der Grund dafür ist nicht überliefert. Kannte sie es vielleicht nicht, oder war es ihr nicht der Erwähnung wert?
Nun, eines scheint mir gewiss: Wenn ich dereinst mein Leben Revue passieren lassen werde, dann werde ich gewiss nicht denken: Also dieses Internet...
Nein - dann werde ich an die Menschen denken, die mein Leben bereichert haben und an Erlebnisse, die mich mit diesen Menschen verbinden. Über den möglichen Nutzen, den Sinn und Unsinn des Internets haben meine Vorposter (so nennt man die Jungs und Mädels, deren Wortbeiträge über dem meinigen zu lesen sind) bereits einige bemerkenswert kluge Worte verfasst.
Erleben können sie das Internet gemeinsam mit ihrer von uns allen sehr geschätzten Großnichte am besten, wenn sie es mit ihr ein bisschen „durchstöbern“. Alles in diesem Internet hat eine Adresse – wie die Menschen, die sie kennen. Eine solche Adresse ist z.B.
Ihre Großnichte kann ihnen zeigen, wie sie das Ziel dieser Adresse besuchen können. Und sie ist bestimmt so lieb, Ihnen zu übersetzen, was gesprochen wird. Um das Gefühl gemeinsam zu erleben, bedarf es dieser Übersetzung vermutlich gar nicht. So hätte das Internet möglicherweise auch Nadine Stair gefallen.
Vielleicht bittet Ihre Großnichte ihre Internet-Freunde (z.B. über Twitter) darum, Ihnen jeweils eine Adresse im Internet zu verraten, die ihnen besonders viel bedeutet, die sie bewegt, die sie traurig oder fröhlich macht…
Wenn sie einige dieser Adressen gemeinsam mit Ihrer Großnichte besucht haben, vielleicht gemeinsam ein paar Tränen vergossen haben oder gemeinsam laut gelacht haben, dann hat dieser „Tag im Internet“ eine gute Chance dabei zu sein, wenn sie sich eines Tages – in vielen, vielen Jahren – Gedanken über die „Momente“ in ihrem Leben machen.
Mit lieben, herzlich warmen Grüßen, Oli
P.S. Dieses Internet lässt sich auch mit einem leckeren Stück Schokokuchen oder ähnlichem hervorragend erkunden. :-)
das Internet, das ist genau das, was Du daraus machst. Das Internet ist - wenn Du eine stabile Verbindung hast - rund um die Uhr verfügbar. Alles, was Dich je interessiert hast, kannst du im Idealfall hier erfahren - denn die Menschen kommen hier her, um ihr Wissen zu teilen. Du kannst die Lebensgeschichten fremder Menschen lesen, die Du noch nie gesehen hast - und Du kannst hier Deine eigene Lebensgeschichte erzählen. Du kannst die Menschen treffen, die Dir wirklich nahe stehen, ihre Bilder betrachten, ihnen Nachrichten schicken und mit ihnen im Kontakt bleiben - noch leichter als per Telefon oder per Brief.
Das Internet, das ist nicht von Maschinen gemacht, sondern von Menschen - für Menschen. Und wenn Du willst, gehörst Du ab jetzt dazu. Willkommen.
Das Internet ist wie Zeitung, Buch, Fernseher und Telefon (und noch ein paar andere Gegenstände) -- alles auf einmal. Was man damit macht bleibt jedem selbst überlassen. Nur eins ist sicher; das Internet geht nicht wieder weg.
wenn Du es bis hierhin geschafft hast, solltest Du mindestens eine Ahnung davon haben, was das Internet ist, was es kann und was es sein soll. All den netten Menschen, die Dir geschrieben haben, kann ich in dieser Hinsicht nichts hinzufügen.
Ich möchte Dir aber sagen, dass Du ein sehr besonderer Mensch sein musst, wenn sich die Susanne ein so tolles Geburtstagsgeschenk einfallen lässt; sie ist nämlich auch ein sehr besonderer Mensch. Wann wäre es Dir je passiert, dass so viele Menschen, die Du nicht kennst und die Dich nicht kennen, sich etwas Zeit für Dich nehmen, indem sie Dir persönlich schreiben? Das Internet ist voll von diesen Menschen. Und weil das Internet einen immer größer werdender Ausschnitt der Welt widerspiegelt, wie Du sie kennst, sollte Dir das ebenso viel Hoffnung geben wie mir.
Marga, ich gratuliere Dir von ganzem Herzen zum Geburtstag, ich wünsche Dir herzlich vie Glück, und ich gratuliere Dir zu einer Großnichte, die sich Dir mit diesem Geschenk in einer Weise zuwendet, wie das für Großnichten keineswegs selbstverständlich ist. Ich hoffe sehr, Du bist ein glücklicher Mensch.
Sie möchten sich vorstellen können, was dieses Internet ist? Manchmal wüsste ich das auch gern. Das ist nämlich gar nicht so einfach, weil das Internet sich dauernd verändert. Pulsierend und wabernd immer weiter wächst. Weil Menschen es nutzen. Dabei ist 'nutzen' eigentlich der falsche Begriff. Denn das Internet, das ist bunt, laut, aufregend und vor allem: immer wieder überraschend.
Man nutzt es nicht, man ist ein Teil davon. Das Internet ist voll mit Menschen, Stimmungen und Meinungen. Denn Menschen sind das, was das Internet und seinen Inhalt ausmacht. Sie erzählen uns ihre Geschichten, manchmal ein ganzes Leben. Sie zeigen mir Dinge, die sie mögen. Sie erklären mir all' das, was ich allein nicht verstehe. Wenn ich eine Frage habe, dann kann ich sicher sein, irgendwo da im Internet finde ich Menschen, die mir eine Antwort geben können.
So können Sie sich z.B. von fast jedem Ort dieser Welt ansehen, wie es dort so ist. Wenn es bei uns kalt und trist ist, können wir uns Bilder aus einem blühenden japanischen Garten ansehen. Weil ihn jemand fotografiert und die Bilder ins Internet gestellt hat. Vielleicht erzählt er oder sie noch ein bisschen was zu diesem Garten. Vielleicht auch, warum er diesen Ort mag. So kommen die Geschichten aus diesem so weit entfernten Garten einfach zu Ihnen und zu mir. Asien, Afrika oder Castrop-Rauxel, ganz egal. Es ist alles nur wenige Klicks entfernt.
Das Internet lässt Entfernungen ganz winzig werden. Ich habe die besten Reiseleiter der Welt, weil es die Menschen sind, die mir ihre ganz persönlichen Geschichten zu ihrer Heimat erzählen. Dinge, die ich wahrscheinlich sonst nie erfahren würde.
Und wenn es dieses Internet nicht geben würde, dann könnte ich Ihnen jetzt nicht erzählen, wie sehr ich es mag. Diese riesige Welt, nur einen Klick entfernt. Mit Menschen, die mich zum lachen bringen. Die mich ganz unerwartet staunen lassen. Manchmal vielleicht auch weinen. Wie wunderbar ich es finde, mir furchtbar alberne Comics und Zeichnungen ansehen zu können, die jemand liebevoll gezeichnet hat. Es werden Geschichten erzählt, Romane geschrieben, gedichtet. All die verschiedenen Interessen, die Menschen eben so haben, die zeigen sie im Internet. Es wird gestrickt, gebastelt, genäht. Einige kochen und teilen ihre Rezepte miteinander. Die einfachen Dinge und Hobbys finden sich genauso, wie die Informationen, Berichte und Diskussionen rund um Politik, Sport und das Tagesgeschehen. Was Menschen beschäftigt, das findet sich im Internet. Denn niemand entscheidet, was relevant ist. Das ist, was das Internet ausmacht.
Aber das Internet ist nicht nur, was Sie auf einem Monitor zu Hause betrachten. Der schönste Moment ist nämlich dann, wenn Sie die Menschen treffen, mit denen Sie gemeinsame Interessen teilen. Mit denen Sie geplaudert, gelacht und gestaunt haben. Dann sitzt man plötzlich zusammen an einem echten Tisch, trinkt Kaffee oder Bier und stellt fest, dass Menschen schon sehr prima sind. Dafür mag ich dieses Internet und ich hoffe, es wird Ihnen gefallen und Spass machen.
Ein herzliches Glück auf! aus dem Ruhrgebiet, Nika
herzlichen Glückwunsch: zu 90 Jahren Leben, der Großnichte und nun auch noch uns. :-)
Das Internet ist der große Tisch in der Küche, mit vielen Stühlen, noch mehr Menschen, noch mehr Charakteren.
Die gekochte Suppe schmeckt oft ganz großartig, meistens will man mehr, man lauscht den Geschichten, den Tränen und dem Lachen. Man erfährt von Problemen, Gedanken, Ideen, dem Leben, dem Tod, der Liebe und manchmal ein neues Rezept für den Schokoladenpudding.
Die Gäste sind hier, der Tisch gedeckt und für dich ein Ehrenplatz reserviert. Willkommen!
wenn ich das internet verstehen soll, komme ich immer an meine grenzen. für mich ist das internet am ehesten wie ein abbild unseres universums: es dehnt sich aus, pulsiert, atmet und lebt, es ist unendlich. ein einziges wunderwerk. alles, was sie von dieser erde, diesem universum kennen, können sie virtuell und doch ganz real im internet finden und so ziemlich alles, was sie noch nicht kennen, auch. jeder, der etwas ins internet schreibt, steht auf einer bühne. und jeder, der das internet besuchen kommt, kann sich aussuchen, wem er zuhören, wen er sehen, wen er lesen will, wen er erfühlen will. nur anfassen, das geht nicht.
dort, wo ich mich im internet aufhalte, habe ich wunderbare menschen kennen lernen dürfen. menschen, die sich für respekt, achtung und zuneigung zwischen den menschen einsetzen. menschen, die dabei genauso ihre macken und schlechten angewohnheiten haben, ihre launen und dunklen seiten. aber bei denen die liebenswürdigen überwiegen. hier im internet bin ich zum ersten mal im leben menschen begegnet, die bereit waren, mich vorbehaltlos als die anzunehmen, die ich bin. das hat mir den mut gegeben, einigen davon auch physisch zu begegnen, sie in mein herz und in mein leben zu lassen. und vor allem haben mir die menschen aus meinem internet mut gemacht, mich wieder für das leben und die menschen zu interessieren. mut gemacht, daran zu glauben, was ich bin und wer ich sein will. mut, zu mir zu stehen. nicht nur im internet, sondern auch im sogenannten echten leben. ganz oft bin ich sprachlos berührt von all dem, was mir andere menschen von sich zeigen. ich kann ohne internet leben, aber ich möchte es nicht mehr. es bereichert mein leben und es sorgt mit seinen bewohnern gerade dafür, dass einer meiner lebensträume in erfüllung geht. was pippi langstrumpf singt, gilt auch für das internet: "ich mach mir die welt, widdewidde wie sie mir gefällt." ich freue mich darauf, ihre welt kennen zu lernen! herzlich, lea adami (@poetin auf twitter, dem ort im internet, von dem aus uns ihre großnichte zu ihrer margabühne eingeladen hat)
Das ist Internet ist ein wenig von allem. Es ist ein wenig Schule des Lebens, naja, sagen wir es ist ein paar Klassenzimmer und es ist der Hort des Bösen. Es ist Ruheraum und gleichzeitig das Krachzimmer zum Austoben. Es ist Wissens- und Jauchegrube. Es kann eine gute Grundlage sein oder doppelter Boden. Das Internet hat trotz- und ausserdem viele Freunde. Aber die sieht man meistens nicht. Es ist ein guter Zuhörer und vergisst niemals etwas. Es ist ebenso geschwätzig, wie aufmerksam. Wenn Du dem Internet das geheime Rezept Deines Apfelstreuselkuchen anvertraust, wird es dem nächstbesten, der danach fragt, Auskunft darüber geben. Andererseits hilft es Dir aber auch bereitwillig, die schnellste Zugverbindungen zu Deiner HilliKnixibix zu erfahren. Das Internet zeigt Dir Texte, Bilder, Musik und Filme, wenn Du es richtig danach fragst. Das Internet ist alles, was Du wissen willst. Und ein paar Freunde des Internet sind zudem auch noch ganz nett. Manchmal.
das Internet, das haben jetzt schon sehr viele vor mir geschrieben, ist alles, was wir, die wir es benutzen, dort hineingeben.
Und wenn man das sucht, findet man hier Rezepte für die leckersten Pfannkuchen, Musik für jede Stimmung, schöne Worte von Bekannten und Unbekannten. Und manchmal findet man auch Freunde und Bekannte hier, so wie wir hier alle auch Susanne kennengelernt haben.
Ich wünsche Dir einen schönen 90. Geburtstag und viel Spaß bei Deinem Ausflug hier im Internet.
das Internet lässt uns die Menschen verstehen, die wir vorher nicht gekannt haben. Sie zeigt uns Länder, von denen wir nur träumten. Aber wo Chance ist, ist auch Risiko. Aber es wäre vermessen, eine so erfahrene Dame belehren zu wollen. Alles Gute für die kommenden 90 Jahre. Frankagu
eigentlich haben alle Leute vor mir schon bestens erklärt, was das Internet ist. So wie dieser Kommentare hier, die dir alle versuchen zu erklären, womit sie so viel Zeit verbringen, wofür sie so viel Leidenschaft aufbringen, genauso ist das Internet.
Das ist ein Ort der Leidenschaften. Helle und dunkle, aber niemand macht etwas in diesem Netz, wenn er es nicht aus Leidenschaft tut. Sieh dir diese bunte Auswahl an Leuten an, die versuchen dir zu erklären, was das Netz ist, was diese Technik ist, die sie so bewegt:
DAS, liebe Marga, ist das Internet. Ich kann mit Menschen auf der ganzen Welt verbunden sein, mit ihnen lachen, mit ihnen staunen, mich mit ihnen ärgern. Das Internet ist so wie das erste Mal in seinem Leben Schokolade essen, nur das es länger anhält.
Und jetzt viel Spass und ich freu mich auf deine Erzählungen, denn ob du es weisst oder nicht: Du bist jetzt schon längst ein Teil dieser Welt, du bist ein Teil des Internets.