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Here are posterous posts filed under anthroposophicalsociety...

zooey says...

Steiner:

„Was nützt es denn, wenn wir den Leuten immer wieder und wiederum sagen, wir seien keine Sekte, wenn wir uns so verhalten, wie wenn wir eine Sekte wären. Immer wieder und wiederum hört man von Anthroposophen der Außenwelt gegenüber sagen: wir, die Gesellschaft, haben diese oder jene Anschauung. Mit uns geschieht das oder jenes. Wir wollen dieses oder jenes. Das war in alten Zeiten möglich, dass in einer solchen Konformität Gesellschaften vor die Welt sich hinstellten. Wenn dieses ‚wir’ verschwindet, dann fühlt sich nicht jeder in der Gesellschaft wie in einem Wassertümpel drinnen, von dem er getragen wird, und auf den er sich entsprechend beruft, wenn es darauf ankommt. Sondern, wenn er in der Gesellschaft seine eigene Meinung und sich selbst vor allen Dingen zu vertreten hat, fühlt er sich auch für dasjenige voll verantwortlich, was er als einzelner, als Individualität spricht.“ (GA 258, p 157.)

(I think this quote also features in Ahern's book Sun at Midnight, somewhere in the first chapters. I'm too lazy to go find it and see what it was he said about it.)

Ganz Auge und Ohr comments:

"Dieser steinersche Selbstvertretungsansatz war und ist meines Erachtens in der anthroposophischen Szene wenig und zuwenig ausgebildet. Es wird stattdessen versucht, einen Konsens zu finden, die womöglich alle vertreten können. Man versucht, einen ‚größten gemeinsamen Teiler’ und ein ‚kleinstes gemeinsames Vielfaches’, die den Hausfrieden regulieren oder regieren soll, das aber meistens zu einer Vermischung oder zu einer Nivellierung der persönlichen Meinungen führt mit den weiteren Folgen für die Gemeinschaft, die in Fraktionen und Cliquen sich aufteilt, und sich deshalb langsam von innen her zersplittert. Was hier in einem sozialen Organismus passiert, ist zu vergleichen mit einem multiplen Myelom, also eine Krebserkrankung des Knochenmarks. Sie ist gekennzeichnet durch bösartige Vermehrung von Antikörper produzierenden Plasmazellen."

Read on.

Filed under: anthroposophical society

zooey says...

i am watching (again) the best film ever, Recherchen auf dem Anthroposophenhügel.

That's the first part (ends pretty abruptly). It is an absolutely wonderful film from the 1970s. The footage, the music, all of it. There are beautiful interviews with people who met Steiner, they talk about how he spoke, for example (one lady imitates him greeting his audience -- it's great stuff!). The older man sitting at the Steiner desk -- he's intense.

Then comes part two (I must go to bed, and leave re-watching the following parts for tomorrow):

Part three:

Part four:

Part five (this is the spooky part, visiting Steiner's atelier, the death mask, the music and the thunder and lightning... well, yes, it is spooky):

 

die einwohner sind nicht ganz von unser welt

(from the first part on youtube)

 

Filed under: anthroposophical society

zooey says...

"Es ist, als ob die trutzigen Mauern alle Stürme draussen hielten. Die
einzige Verbindung zur Aussenwelt sind Fenster, die den Betonwall
sporadisch durchbrechen. Und das hereinfallende Licht ist erstaunlich
hell, wirkt erstaunlich warm."

I just love the concrete and the stairwells. I can't help it. It's a beauty.

The article in Basler Zeitung* also deals with "accusations" about
racism, intra-anthroposophical conflict, and the infamous "Schwarzbuch
Waldorf".

Quite good. But too short.

* http://bazonline.ch/basel/gemeinden/Eine-stille-Gesellschaft-sucht-die-ffnung/story/21948482

Filed under: anthroposophical society